Dienstag, 11. März 2014

Ankündigung: Fünf neue Spielorte feiern Premiere bei der ExtraSchicht 2014

Frühbucheraktion vom 12. März bis zum 11. Mai 2014

Bereits zum vierzehnten Mal veranstaltet die Ruhr Tourismus GmbH am 28. Juni 2014 die ExtraSchicht, seit der Premiere am 26./27. Mai 2001 werden bei der „Nacht der Industriekultur“ ehemalige Industrieanlagen, aktuelle Produktionsstätten, Zechen und Halden als Spielorte der Industriekultur geschickt in Szene gesetzt, womit das Festival den Wandel von der Schwerindustrie zu einer modernen Wirtschafts- und Kulturregion verdeutlicht. Die 14. ExtraSchicht wirft mit der Bekanntgabe ihrer Spielort-Neuverpflichtungen ihre Schatten voraus und macht Lust auf das größte Industriekulturfest Deutschlands. Fünf neue Spielorte ergänzen die Austragungsorte der diesjährigen ExtraSchicht, unter anderem die Siedlung Eisenheim, das rewirpowerSTADION sowie der Ostpol in Bönen.

ExtraSchicht 2012: Blumenwiese im Ehrenhof auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein, Installation von ILLUMINIST

Die Siedlung Eisenheim, mit über 160 Jahren die älteste Arbeitersiedlung ihrer Art, bereichert in Oberhausen das Programm. Erstmalig sind die Ruhrfestspiele dabei und treten mit ihrem Ensemble in Recklinghausen in der Halle König Ludwig 1/2 auf, eine ehemalige Fördermaschinenhalle und jüngste Spielstätte des Festivals. Eigens für ihren Einsatz bei der ExtraSchicht gehen die Festspiele in die Verlängerung. In Bochum bereichern das rewirpowerSTADION und das Schauspielhaus Bochum die Spielort-Liste. Mit den im Stadion auftretenden BoSys (Bochumer Symphonikern) unter der Leitung von Dirigent Steven Sloane geht die Fußballstätte in der Nacht vom 28. Juni auf ExtraSchicht. Das Schauspielhaus Bochum, als Headquarter des „Detroit-Projekts“, öffnet die ehemalige Eve-Bar exklusiv für das ExtraSchicht-Publikum. Mit dem Ostpol in Bönen, einem ehemaligen Förderturm und heutigen Lichtkunstwerk, geht gleichzeitig die östliche Begrenzung der Route der Landmarken-Kunst als Spielort an den Start.

Halle König Ludwig 1/2, © Ruhrfestspiele Recklinghausen GmbH/Torsten Janfeld

Neben den neuen Spielorten sind natürlich auch die Standorte der Route der Industriekultur dabei, wie das UNESCO-Welterbe Zollverein, der Gasometer Oberhausen, die Jahrhunderthalle Bochum oder die Zeche Zollern in Dortmund. Der Landschaftspark Duisburg-Nord feiert übrigens in der ExtraSchicht-Nacht sein 20-jähriges Jubiläum und im Innenhafen Duisburg öffnet erstmals das Landesarchiv NRW seine Pforten. Die Kokerei Hansa in Dortmund ist nach einem Jahr Pause ebenso wieder dabei, wie die Zeche Waltrop. In der Henrichshütte Hattingen gibt das Klavier-Festival Ruhr mit „JazzLine“ dem künstlerischen Nachwuchs an einem zweiten Spielort der ExtraSchicht eine Bühne und in Lünen feiert die Kaffeerösterei, die mit der Teilnahme an der ExtraSchicht 2013 für die positivste Schlagzeile in Lünen sorgte, wieder mit. Die Mischung aus beeindruckenden Standorten der Industriegeschichte, künstlerischen Performances und begeisterten Besuchern wird weiterhin der Erfolgsfaktor der ExtraSchicht sein.

ExtraSchicht 2012: Projektion auf den Kohlebunker im Nordsternpark

Vom 12. März bis zum 11. Mai 2014 gibt es online unter www.extraschicht.de für echte Fans die Eintrittskarte zur Nacht der Industriekultur zum günstigen Frühbucher-Preis: Im Rahmen der Frühbucher-Aktion sichern sich Besucher ihr ExtraSchicht-Ticket für nur 12 Euro statt 15 Euro (pro Person für alle Besucher ab 6 Jahren). Die Karte berechtigt zum Eintritt an allen 50 Spielorten und ist gleichzeitig Fahrschein für alle ExtraSchicht-Shuttle-Busse. Als Kombiticket gilt die Karte für alle Busse und Bahnen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und gilt dort ganztägig am 28. Juni 2014 bis 7 Uhr am Folgetag. Somit kann es auch bereits für die Anreise zur ExtraSchicht genutzt werden.

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