Sonntag, 27. November 2011

ESSEN.KRIPPENLAND.

Weihnachtskrippen in der Essener Innenstadt

Auch in diesem Jahr wird die an und in der Marktkirche begonnene Tradition fortgesetzt, in der Innenstadt Weihnachtskrippen zu präsentieren, die die Geburt Christi aus der Weihnachtsgeschichte darstellen. Im Trubel der Vorweihnachtszeit werden die Passanten so an den Ursprung des Weihnachtsfestes erinnert.

Krippenlandschaft auf dem Kardinal-Hengstbach-Platz

Die Krippenlandschaft mit lebensgroßen Figuren – früher vor der Marktkirche – wird schon seit einigen Jahren auf dem Kardinal-Hengstbach-Platz aufgebaut.

Papierkrippen aus Tschechien im Westchor der Marktkirche

Die Ausstellung in der Marktkirche zeigt in diesem Jahr – passend zum Gastland Slowenien bei den 62. Essener Lichtwochen – Krippen aus Osteuropa. Nach der Wende 1989 wurde in Tschechien die Tradition der preiswerten, vielfältigen und platzsparenden Papierkrippen wieder aufgegriffen.

„Kloster Svatá Hora bei Příbram“ in einer alten Knetmulde

In einer alten Knetmulde ist das Kloster Svatá Hora (Heiliger Berg) dargestellt, ein bedeutender Marien-Wallfahrtsort in der Nähe von Příbram. Die auf einem mehrstufigen Krippenberg mit Häusern aufgestellten Krippen wurden bei Wallfahrten verkauft.

Glaskrippe aus Železný Brod (Eisenfurt)

Železný Brod in Nordböhmen ist eine im 11. Jahrhundert gegründte Glasmacherstadt, in der die Herstellung von kleinen Glaserzeugnissen wie Glasfiguren heute eine wichtige Rolle spielt.

Keramik-Krippe aus Litauen


Aus einem Block geschnitzte Holzkrippe von Henryk Tarka

In vielen Schaufenstern in der Innenstadt sind ebenfalls Weihnachtskrippen ausgestellt. Eine vollständige Übersicht ist in der Broschüre zum 39. Internationalen Weihnachtsmarkt Essen zu finden. Auch in diesem Jahr weist der „Krippenland-Engel“ den Weg zu den 16 Stationen von ESSEN.KRIPPENLAND., dessen Vorbild der goldene Mataré-Engel auf dem Dach des Bischofshauses ist.

Naive Holzkrippe von Henryk Graczyk, * 1953, Lehrer


Gelendorf-Krippe aus Berkalith nach Entwürfen des Bildhauers K. Gelendorf


Krippe aus Hufnägeln

Auszubildende des 2. Ausbildungsjahres der Berufe „Gestalter für visuelles Marketing“ sowie „Bühnenmaler/Bühnenplastiker“ am Berufskolleg Essen-Ost haben eine Weihnachtskrippe nach dem Vorbild eines Bilderbogenzyklus gebaut, der erstmals 1910 im Verlag Otto-Maier-Ravensburg aufgelegt wurde.

Historische Weihnachtskrippe von 1910

Theater Oberhausen: „Das Dschungelbuch“

„Das Dschungelbuch“ – nach den Erzählungen und Gedichten „The Jungle Book“ von Rudyard Kipling; Regie: Corinna Sommerhäuser; Choreografie: Takao Baba; Bühne: Christina Mrosek; Kostüme: Mona Ulrich; Musikalischer Leiter: Otto Beatus. Darsteller: Nora Decker (Mogli, das Menschenjunge), Anna Polke (Raksha, die Wolfsmutter/Kaa, die Schlange), Marek Jera (Akela, der Leitwolf/King Louis, der Affenkönig), Andreas Köhler (Balu, der Bär), Henry Meyer/Martin Müller-Reisinger (Shir Khan, der Tiger), Asad Schwarz-Msesilamba (Baghira, der Panther), Eike Weinreich (Chil, der Geier), Kofie Boachie, Albi Gika, Rymon Zacharei/Fatmir Ziberi (Wölfe/Affen). Premiere: 26. November 2012, Theater Oberhausen.



„Das Dschungelbuch“


Die Geschichte um das Findelkind Mogli als Familien-Unterhaltung am Theater Oberhausen


Der am 18. Oktober 1967 in den USA veröffentlichte Zeichentrickfilm „The Jungle Book“ nach den gleichnamigen Erzählungen und Gedichten von Rudyard Kipling ist ein abendfüllender Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios, der vor allem in Europa enorme Popularität erlangte. Dazu haben wohl auch die von Richard M. Sherman und Robert B. Sherman geschriebenen Songs wie „I Wanna Be Like You“ oder „That's What Friends Are For“ und vor allem der von Terry Gilkyson komponierte Song „The Bare Necessities“ beigetragen. Insbesondere in Deutschland ist der Film mit rund 23,6 Mio. Kinogängern nicht nur der bisher erfolgreichste Disney-Film, sondern einer der erfolgreichsten Kinofilme überhaupt.

Andreas Köhler (Balu) und Nora Decker (Mogli)
Foto: Carsten Walden


Der Geier Chil erzählt dem kleinen Mowgli (in deutschen Übersetzungen meist Mogli), wie er ihn als kleines Kind in der Mülltonne gefunden hat. Er wächst bei einer Wolfsfamilie auf, die ihn „Mowgli“ nennt, was Frosch bedeutet, und wird von Raksha, der Wolfsmutter, wie ihr eigenes Kind aufgezogen. Doch Shir Khan, der Tiger, fordert sein Recht an seiner Beute, dem kleinen Mogli ein. Schließlich setzen sich Balu, der Bär, und Baghira, der schwarze Panther, bei der Ratsversammlung der Wölfe dafür ein, dass Mogli in das Wolfsrudel auf­ge­nommen wird. Balu und Baghira bringen Mogli alles bei, was zum Überleben in Freiheit und Wildnis nötig ist, doch irgendwann wird er von den Affen entführt, denen er das Feuermachen beibringen soll. Mit Hilfe der Riesenschlange Kaa gelingt es, Mogli zu befreien, doch Shir Khan kann immer mehr Wölfe auf seine Seite ziehen, die ihn schließlich aus dem Rudel verstoßen. Nur durch das Feuer, das alle Tiere fürchten, kann Mogli den Angriff von Shir Khan abwehren. Aber ihm ist inzwischen klar geworden, dass er kein Wolf ist, und so geht er am Ende zu den Menschen zurück.

Marek Jera (Akela), Nora Decker (Mogli), Andreas Köhler (Balu), Anna Polke (Raksha), Eike Weinreich (Chil) und Asad Schwarz-Msesilamba (Baghira); Foto: Carsten Walden

Am Theater Oberhausen verlegt Regisseurin Corinna Sommerhäuser die ursprünglich im indischen Dschungel angesiedelte Geschichte in der Fassung von Rüdiger Pape auf die Dächer einer Großstadt, in der Klimawandel und Abholzung den Tieren längst ihren Lebensraum genommen haben. Diese machen nun ihrerseits aus der Welt der Menschen einen Comic, sie leben wild und frei in ihrem bunten Exil. Corinna Sommerhäuser erzählt Moglis Leben bei den Tieren als bewegende, spielerische und unterhaltsame Aus­einander­setzung um Identität, Gemeinschaft und das Gleichgewicht zwischen Natur und Mensch. Nun könnte man in diese Inszenierung den großen erhobenen Zeigefinger hineininterpretieren, die Aufführung als eindringlichen Appell zur Erhaltung der biologischen Vielfalt der Erde und Eindämmung von Umweltverschmutzung und schädlichem Konsumverhalten sehen. Der World Wide Fund For Nature macht tatsächlich im Theaterfoyer auf seine Arbeit aufmerksam. Aber in erster Linie ist „Das Dschungelbuch“ am Theater Oberhausen als lustige Familien-Unterhaltung für Menschen ab 6 Jahren und die ganze Familie konzipiert, meiner Meinung nach steht auch 44 Jahre nach Erscheinen des Disney-Zeichentrickfilms fröhliche Unterhaltung im Vordergrund. Die aus dem Film bekannten Charaktere wie der gemütliche Bär Balu, der schwarze Panther Baghira, die Riesenschlange Kaa oder der Tiger Shir Khan tauchen im „Großstadtdschungel“ unverändert auf, aktuelle Bezüge wie Moglis Dschungelprüfung „Deutschland schießt den Vogel ab“ sorgen für zusätzliche Erheiterung. Natürlich kommen in Oberhausen auch die bekannten Melodien wie „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ oder „Ich wäre gern wie Du“ zu Gehör, aber die Hip-Hop Tanzeinlagen (Choreografie: Takao Baba) passen eben einfach besser zu Songs wie „All Night long“ von Lionel Richie oder „Gonna Make You Sweat (Everybody Dance Now)“ vom Dance-Music-Projekt C & C Music Factory.

Asad Schwarz-Msesilamba (Baghira), Eike Weinreich (Chil), Andreas Köhler (Balu) und Fatmir Ziberi (Wolf); Foto: Carsten Walden

Weitere Vorstellungen in der Vorweihnachtszeit stehen u. a. am 4. und 18. Dezember um 15 und 17 Uhr, am 10. Dezember um 16 Uhr, am 11. Dezember um 11 und 15 Uhr, am 23. Dezember um 18 Uhr sowie am 26. Dezember 2011 um 15 Uhr auf dem Spielplan.

Freitag, 25. November 2011

Kunst im Großstadtdschungel

Eine „Grüne Lunge“ im Essener Südviertel

„Grüne Lunge“ von Ben Mathis im Essener Südviertel

Seit kurzem ziert ein neues Kunstwerk die Fassade des Gebäudes Witteringstraße/Rellinghauser Straße im Essener Südviertel. Es soll den Amazonas-Regenwald in Südamerika darstellen. Ben Mathis hat die Fassade im Auftrag von Michael Curth, Rescue Amazonian Rainforest bemalt.

„Grüne Lunge“ von Ben Mathis, Jaguar

Dahinter steckt eine ungewöhnliche Idee. Michael Curth möchte mit der außergewöhnlich gestalteten Fassade an die unberührte Natur des Amazonas-Regenwaldes erinnern und auf dessen rücksichtslose Zerstörung aufmerksam machen. Um das Land in seiner Unberührtheit zu schützen, verfolgt er die Idee, das noch nicht im Besitz von Holz- oder Ölunternehmen befindliche Land aufzukaufen. Als ersten Schritt hat Michael Curt ein 87 ha großes Gebiet am Rande des Nationalparks Manú – seit 1987 Weltnaturerbe der UNESCO – im Südosten Perus gekauft. Und mit dem Anstrich des Gebäudes möchte er für seine Idee werben. So manchem Passanten oder Autofahrer wird das Kunstwerk zwar auffallen, die Idee dahinter aber verborgen bleiben.

„Grüne Lunge“ von Ben Mathis, Klammeraffe

Der lokalen Presse war zu entnehmen, dass der 1977 in Düsseldorf geborene Künstler Ben Mathis ursprünglich an der Düsseldorfer Kunstakademie studieren wollte, von dort aber eine Absage bekommen hat. Nun hat er vor kurzem sein Pharmazie-Studium abgeschlossen und betreibt die Malerei quasi als Hobby. Dennoch konnte er Michael Curth künstlerisch überzeugen, der ihn mit dem Fassaden-Kunstwerk beauftragte.

„Grüne Lunge“ von Ben Mathis, Ara


„Grüne Lunge“ von Ben Mathis, Ara

Donnerstag, 24. November 2011

Es weihnachtet, Teil II

Bochumer Weihnacht

Weihnachtspyramide auf dem Dr.-Ruer-Platz

Vom 17. November bis 23. Dezember 2011 hat der Bochumer Weihnachtsmarkt in der Innenstadt geöffnet. Ein großer Teil der über 180 Stände befindet sich am Husemannplatz, dem Dr.-Ruer-Platz sowie der Huestraße und Bongardstraße. In der Schützenbahn ist mit Pagodenzelten erneut das Konzept „Bochumer Winterzauber“ umgesetzt.

„Bochumer Winterzauber“ in der Schützenbahn

Einzigartig im Ruhrgebiet geht am Dr.-Ruer-Platz der Weihnachtsmann zwischen Sparkassen-Hauptgebäude und dem Kortum-Karree in die Luft. Und zwar im wörtlichen Sinn. Täglich um 17 und 19 Uhr gibt es im dritten Jahr ein Hochseilspektakel der bekannten Artistenfamilie Falko Traber zu sehen. In 33 Metern Höhe schwebt Falko Traber als Weihnachtsmann in seinem von vier Rentieren gezogenen Schlitten über den Platz und und erzählt den staunenden Zuschauern die lustige Geschichte von Rudolf dem Rentier. Das Gespann hat eine Länge von etwa sechs Metern und das Rentier „Rudolph“ hat sogar eine rote Nase.

Der „Fliegende Weihnachtsmann“


„Willkommen in Bochum“, Huestraße

Ähnlich wie die Großmotive bei den Essener Lichtwochen gibt es auch in Bochum solche mit LED-Technik realisierten Motive. Allerdings habe ich in Bochum nur zwei davon gefunden, und selbst in der Touristinfo konnte mir niemand Auskunft zu dem Thema geben.

„Jahrhunderthalle Bochum“, Grabenstraße

Rund um die Pauluskirche zwischen Grabenstraße und Pariserstraße findet man den Mittelalterlichen Markt mit handbetriebenem „Riesenrad“, Armbrustschießen, Bogenschießen, Mäuseroulette und anderen Attraktionen für die kleinen Besucher.

Mittelalterlicher Markt rund um die Pauluskirche

Das Sparkassen-Hauptgebäude bildet die stimmungsvolle Kulisse für die Stände am Dr.-Ruer-Platz. Der Dachkranz in 35 Metern Höhe ist mit Lichtergirlanden geschmückt, und an der Fassade wurde ein überdimensionaler Weihnachtsbaum montiert.

Sparkassen-Hauptgebäude am Dr.-Ruer-Platz

Montag, 21. November 2011

Benefizgala „Zeitlos – Eine Musical-Reise“

„Zeitlos – Eine Musical-Reise“ – Musikalischer Leiter: Steve White. Mitwirkende: Vera Bolten, Carolin Fortenbacher, Alex Melcher, Anna Montanaro (als Gäste), Emma-Katie Adcock, David Allwood, Georgia Bergerson, Ashley Birchall, Marcel Brauneis, Gareth Bretherton, Lisa Darnell, Abigail Dever, Michael Eborall, Austin Garrett, Lucy Maria Gill, Rachel Grundy, Cate Gunner, Georgina Hagen, Edd Hall, Lauren Hearnden Mayer, Jos Hoetjes, Reginald Holden Jennings, Vladimir Hub, David E. Moore, Marlon Moore, Richard Parry, Andrew Prosser, Carla Pullen, Manuel Reckow, Guido Rosenkranz, Carolin Schönemann, Karl Seal, Adam Sheffield, Chris Southgate, Daniel Therrien, Etienne Vogel, Luke Zammit. 20. November 2011, STARLIGHT EXPRESS-Theater Bochum.



„Zeitlos – Eine Musical-Reise“


Benefizgala zugunsten der Wohltätigkeitsaktion „Red Nose Day“


Carolin Fortenbacher, Vera Bolten, Georgia Bergerson, Carla Pullen, Alex Melcher, Anna Montanaro, David E. Moore, Sonya Kraus, Maik Klokow, Rebecca Mir und Amelie Klever (v. l. n. r.)

Seit neun Jahren engagiert sich das Rollschuh-Musical „Starlight Express“ für sozial benachteiligte Menschen, viele namhafte Hilfsprojekte in der ganzen Welt wurden bisher unterstützt. Die Darsteller sammeln im Anschluss an die Vorstellungen Spenden, und auch die Einnahmen vom Tag der offenen Tür kommen in diesem Jahr – wie schon 2010 – der Wohltätigkeitsaktion „Red Nose Day“ zugute. 2010 kam die stolze Summe von 107.000 Euro zusammen.

Georgia Bergerson, Anna Montanaro als Grizabella und Carla Pullen
(v. l. n. r.)


Seit 2003 unterstützt die Aktion „Red Nose Day“ Kinder in Not, seit dem Start kamen bereits mehr als 10 Millionen Euro ausgewählten Kinderhilfsprojekten zugute. Alle Spenden des deutsche „Red Nose Day“ gehen 2011 an die Kinderhilfsorganisationen Die Arche e. V., Kindernothilfe e. V., Off Roads Kids Stiftung, SOS-Kinderdorf e. V. und Comic Relief.

Amelie Klever, David E. Moore und Rebecca Mir (v. l. n. r.)

Am Sonntag, 20. November 2011 gab es auf der Bühne des Theaters am Stadionring als Höhepunkt der diesjährigen Sammelaktion in Bochum ausnahmsweise einmal keine Weltmeisterschaft der Lokomotiven zu sehen, sondern das Ensemble, das sonst für „Starlight Express“ ins Rennen geht, präsentierte unter dem Titel „Zeitlos – Eine Musical-Reise“ einen Streifzug durch die Musical-Geschichte von der Schöpfungsgeschichte bis zur Gegenwart. Darsteller, Techniker, Maskenbildner, Kostümbildner … das gesamte Team von „Starlight Express“ hatte seine freie Zeit in die Vorbereitung der Gala investiert. Der einmalige Abend ist das Ergebnis von 7 Wochen Probenarbeit neben dem normalen Showbetrieb mit 7 Vorstellungen in der Woche. Und ohne das persönliche Engagement von David E. Moore, Ben Draper, Gareth Bretherton und Steve White wäre das Event gar nicht zustande gekommen, sie haben die Benefizgala organisiert.

Sonya Kraus und Maik Klokow

Fernsehmoderatorin und „Red Nose Day“-Botschafterin Sonya Kraus und Mehr! Entertainment-Geschäftsführer Maik Klokow moderierten die Gala, und auch Anna Montanaro, Carolin Fortenbacher, Alex Melcher und Vera Bolten ließen sich für den guten Zweck begeistern und unterstützten das „Starlight Express“-Ensemble auf der Bühne. Mehr als 100.000 Euro sind auch in diesem Jahr seit September schon bei „Starlight Express“ zusammengekommen, mit dem Betrag wird neben anderen namhaften Projekten das SOS-Kinderdorf Sauerland in Lüdenscheid unterstützt. Die Leiterin des SOS-Kinderdorfes Sauerland Gabriele Polle war ebenfalls nach Bochum gekommen und berichtete von den geplanten Maßnahmen. Mit den Spendengeldern soll ein neues SOS-Kinderdorfhaus renoviert und kindgerecht eingerichtet werden, so dass sich fünf Kinder und die SOS-Kinderdorfmutter miteinander im gemeinsamen Familienhaus wohlfühlen können. Weiter soll die tiergestützte Pädagogik etabliert werden, die die positive und einmalige Wirkung der Tiere bei der Erziehung und Bildung von Kindern nutzt. Für die Kinder des SOS-Kinderdorfs Sauerland dürfte der Besuch eines Teams vom „Starlight Express“ am 29. August 2011 im Rahmen der diesjährigen Spendenaktion bestimmt ein unvergesslicher Tag gewesen sein.

Anna Montanaro als Grizabella

Setlist des ersten Teils der Benefizgala:
  • David E. Moore & Company: „Es soll sein“ aus „Children Of Eden“
  • Alex Melcher & Ensemble dancers (Emma-Katie Adcock, Lauren Hearnden Mayer, David Allwood, Richard Parry, Georgia Bergerson, Carolin Schönemann, Ashley Birchall, Karl Seal, Lisa Darnell, Daniel Therrien): „Innuendo“ aus „We Will Rock You“
  • Lucy Maria Gill: „Spark Of Creation“ aus „Children Of Eden“
  • Marcel Brauneis, Greek Chorus (Abigail Dever, Rachel Grundy, Michael Eborall, Cate Gunner, Austin Garrett, Marlon Moore, Lucy Maria Gill, Chris Southgate): „Endlose Nacht“ aus „König der Löwen“
  • Georgina Hagen, Emma-Katie Adcock, Cate Gunner, Rachel Grundy, Lucy Maria Gill: „Mama Who Bore Me“ aus „Spring Awakening“
  • Anna Montanaro: „Erinnerung“ aus „Cats“
  • Austin Garrett, Lucy Maria Gill, Rachel Grundy & Company: „The New World“ aus „Songs For A New World“
  • Gareth Bretherton, David E. Moore & Greek Chorus: „Flying Home“ aus „Songs For A New World“
  • Jos Hoetjes, Adam Sheffield: „Chattanooga Choo Choo“
  • Edd Hall, Emma-Katie Adcock, Georgina Hagen, David Allwood, Jos Hoetjes, Georgia Bergerson, Ashley Birchall, Richard Parry, Austin Garrett, Andrew Prosser, Lucy Maria Gill, Carolin Schönemann, Rachel Grundy, Karl Seal, Cate Gunner, Adam Sheffield, Daniel Therrien: „Willkommen“ aus „Cabaret“
  • Abigail Dever, Rachel Grundy, Lisa Darnell: „Gotta Get A Gimmick“ aus „Gypsy“
  • Chris Southgate, Marlon Moore, Austin Garrett, Luke Zammit: „Nature Boy“ aus „Moulin Rouge“
  • Emma-Katie Adcock, Cate Gunner, Georgina Hagen & Ensemble dancers (David Allwood, Ashley Birchall, Richard Parry, Karl Seal, Daniel Therrien): „Lady Marmalade“ aus „Moulin Rouge“
  • Carolin Fortenbacher: „And The World Goes Round“ aus „Kander & Ebb – A Musical Revue“
  • Georgina Hagen, Lucy Maria Gill, Reginald Holden Jennings, Marlon Moore: „Juggernaut“ aus „The Wild Party“

Carla Pullen

Das Publikum bekam an diesem Abend zweieinhalb Stunden hochkarätige Musical-Unterhaltung geboten, und natürlich hatten nicht alle Darsteller ihre Rollschuhe an den sprichwörtlichen Nagel gehängt, eigens für die Benefizgala hatten Georgia Bergerson, Lisa Darnell, Jos Hoetjes, Richard Parry, Carolin Schönemann und Adam Sheffield Rollschuh-Choreografien einstudiert. Aber auch ohne Rollschuhe machte das „Starlight Express“-Ensemble auf der Bühne eine gute Figur, und die teilweise improvisierten Kostüme standen den Darstellern ebenfalls gut zu Gesicht.

Alex Melcher


Carolin Fortenbacher


David E. Moore

Setlist des zweiten Teils der Benefizgala:
  • Gareth Bretherton & Ensemble singers (Emma-Katie Adcock, Vladimir Hub, Abigail Dever, Michale Eborall, Marlon Moore, Austin Garrett, Richard Parry, Lucy Maria Gill, Karl Seal, Rachel Grundy, Chris Southgate, Cate Gunner, Daniel Therrien): „Sweet Transvestite“ aus „Rocky Horror Show“
  • Emma-Katie Adcock, Richard Parry & Ensemble singers (Vladimir Hub, David Allwood, Abigail Dever, Michael Eborall, Lucy Maria Gill, Rachel Grundy, Cate Gunner, Marlon Moore, Karl Seal, Daniel Therrien): „Time Warp“ aus „Rocky Horror Show“
  • Austin Garrett, Chris Southgate & Company: „See Me, Feel Me“ aus „Tommy“
  • Ashley Birchall, Edd Hall, Andrew Prosser & Company: „Pinball Wizard“ aus „Tommy“
  • Company: „Ease On Down The Road“ aus „The Wiz“
  • Carla Pullen: „Home“ aus „The Wiz“
  • Ben Draper, Rachel Grundy, Georgina Hagen & Company: „The Flesh Failures (Let the Sunshine In)“ aus „Hair“
  • Georgia Bergerson, Lisa Darnell, Jos Hoetjes, Richard Parry, Adam Sheffield, Carolin Schönemann: „Temptation“
  • Ashley Birchall, Michael Eborall, Edd Hall, Andrew Prosser, Austin Garrett: „Bitch Of Living“ aus „Spring Awakening“
  • Alex Melcher, Vera Bolten, Gareth Bretherton: „Denn Taten sprechen“ aus „tick, tick… BOOM!
  • Carolin Fortenbacher: „Das falsche Jahrhundert“ aus ihrem Solo-Programm „Drama“
  • David E. Moore und Company: „Rhythm Of Life“ aus „Sweet Charity“

„Zeitlos – Eine Musical-Reise“, Company

Waren Sie selbst bei der Benefizgala? Wie hat Ihnen der Abend gefallen?

Samstag, 19. November 2011

Im weißen Rössl

„Im weißen Rössl“ – nach dem Alt-Berliner Lustspiel „Im weißen Rößl“ von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg; Musik: Ralph Benatzky; Libretto: Hans Müller-Einigen, Erik Charell; Liedtexte: Robert Gilbert; Inszenierung: Peter Hailer; Choreografie: Kati Farkas; Bühne: Etienne Pluss; Kostüme: Uta Meenen; Musikalischer Leiter: Bernhard Stengel. Darsteller: Christa Platzer (Wirtin Josepha Vogelhuber), Thomas Weber-Schallauer (Zahlkellner Leopold Brandmeyer), Michael Dahmen (Rechtsanwalt Dr. Erich Siedler), Uwe Schönbeck (Wilhelm Giesecke, Berliner Fabrikant), Anke Sieloff (Ottilie, seine Tochter), E. Mark Murphy (Sigismund Sülzheimer, Sohn des Konkurrenten), Joachim G. Maaß (Prof. Dr. Hinzelmann, Urlauber), Dorin Rahardja/Irina Simmes (Klärchen, seine Tochter), Rüdiger Frank (Piccolo), Tomas Möwes (Kaiser Franz Joseph I.), Ralf Rhiel (Reiseführer), Wolf-Rüdiger Klimm (Der lange Kellner Franz), Salvador Caro/Askan Geisler (Pianist), Franziska Hackel (Kathi), Sabina Detmer, Patricia Pallmer (Zwei Urlaubsgäste), Sergey Fomenko, Jerzy Kwika (Zwei Kofferträger), Birgit Brusselmans (Jodlerin), Oliver Aigner (Bürgermeister), Dieter Salje (Oberförster), Heike Einhorn (Zenzi). Uraufführung: 8. November 1930, Großes Schauspielhaus, Berlin. Erstaufführung der rekonstruierten Premierenfassung: 19. Juni 2009, Staatsoperette Dresden. Premiere: 12. November 2011, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.



„Im weißen Rössl“


Die rekonstruierte Premierenfassung am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen


Viele werden bei dem Singspiel „Im weißen Rössl“ sofort an die Verfilmung mit Peter Alexander, Gunther Philipp und Waltraut Haas aus dem Jahr 1960 denken, doch das Stück hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich: Mit zum Hotel verkleideter Fassade und dem Versprechen „Tritt ein und vergiss deine Sorgen“ lockte das Große Schauspielhaus zur Uraufführung des „Weißen Rößls“ am 8. November 1930 das Berliner Publikum auf eine Sehnsuchtsreise ins fiktive Salzkammergut. Fast genau ein Jahr, nachdem die Welt durch den Zusammenbruch der New Yorker Börse mit einem Schlag in eine globale Wirtschaftskrise gerissen wurde, spiegelten Ralph Benatzky (* 5. Juni 1884 in Mährisch-Budwitz, † 16. Oktober 1957 in Zürich) und sein Autor Robert Gilbert (Liedtexte) mit ihrem Auftragswerk für den welterfahrenen Revuekönig Erik Charell (* 8. April 1894 in Breslau, † 15. Juli 1974 in München, eigentlich Erich Karl Löwenberg) die überschäumende Lebenslust der Berliner Vergnügungskultur zwischen den Weltkriegen. Aus manch melodienseligem Ohrwurm lugte auch immer wieder ein Stück jazziger Broadway-Sound hervor. Die Nationalsozialisten diffamierten die jazzigen amerikanischen Tanzrhythmen als „entartete Negermusik“, die amerikanischen Musikeinflüsse wurden gestrichen und durch streichergetragene Walzermelodien ersetzt. An der „bereinigten Fassung“ wurde auch nach dem Zweiten Weltkrieg festgehalten, erst 1994 belebte die „Bar jeder Vernunft“ in Berlin den ursprünglichen Revuecharakter des Stückes neu. Schließlich fand der Verlag Felix Bloch Erben Anfang 2009 in Zagreb das längst verschollen geglaubte, vollständige historische Orchestermaterial, welches von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn unter Mitarbeit von Winfried Fechner „bühnentechnisch eingerichtet“ wurde, am 19. Juni 2009 nach über 60 Jahren an der Staatsoperette Dresden zum ersten Mal wieder erklang und damit die erste Wiederaufführung der von Erik Charell 1930 als Revueoperette aufgeführten Urfassung des „Weißen Rößl“ ist. Peter Hailer hat sich bei seiner Inszenierung am Musiktheater im Revier ebenfalls für die „Bühnenpraktische Rekonstruktion der Originalfassung“ entschieden, die zuvor noch am Theater Hagen (Premiere: 27. November 2010, Inszenierung: Thilo Borowczak), an der Komischen Oper Berlin (Premiere: 28. November 2010, Inszenierung: Sebastian Baumgarten, Musikalischer Leiter: Koen Schoots) und am Theater Görlitz (Premiere: 24. Juni 2011, Regie: Sabine Sterken) gezeigt wurde. Das Musiktheater im Revier ist damit die fünfte Station der rekonstruierten Premierenfassung.

„Im weißen Rössl“, Foto: Pedro Malinowski

Im Hotel „Zum weißen Rössl“ hat Zahlkellner Leopold Brandmeyer sein Herz an die handfeste Wirtin Josepha Vogelhuber verloren. Doch die will dieses Jahr endlich den alljährlichen Sommergast Dr. Erich Siedler für sich erobern, den sie noch heute erwartet und in den sie heimlich verliebt ist. Auch der Berliner Trikotagenfabrikant Wilhelm Giesecke, Erfinder der vorne geknöpften Hemdhose „Apollo“, mit seiner Tochter Ottilie zählen zu den neuen Hotelgästen. Erst kürzlich hat er einen Patent-Streit gegen seinen Konkurrenten Sülzheimer verloren, dieser hatte die Hemdhose „Attila“, hinten geknöpft, ebenfalls zum Patent angemeldet. Zu allem Übel ist Dr. Siedler Sülzheimers Anwalt. Ottilie erliegt jedoch schon bald den Avancen des Rechtsanwalts. Als weitere Gäste treffen Sigismund Sülzheimer, der Sohn von Gieseckes Konkurrenten und von allen nur „der schöne Sigismund“ genannt, sowie der verarmte Professor Hinzelmann mit seiner Tochter Klärchen ein. Sigismund soll Ottilie heiraten, um dem Konkurrenzkampf zwischen Giesecke und Sülzheimer ein Ende zu bereiten. Doch der hat seinerseits ein Auge auf das reizende Klärchen geworfen. Um dieses Intrigengewirr mitten in der Hochsaison zu lichten, bedarf es schon eines Auftritts von Kaiser Franz Joseph I. persönlich. Auf sein Anraten entlässt Josepha Zahlkellner Leopold mit dem überraschenden Zeugnis: „Entlassen als Zahlkellner, aber engagiert auf Lebensdauer als Ehemann“. Auch die beiden anderen Liebespaare finden sich, und am Ende wird sogar der Patent-Streit beigelegt. „We have no troubles here! Here life is beautiful …“

Thomas Weber-Schallauer (Zahlkellner Leopold Brandmeyer), Foto: Pedro Malinowski

Schauspieler Thomas Weber-Schallauer verkörpert den Zahlkellner Leopold Brandmeyer, der als „Jammerlappen“ seiner Verzweiflung mit „Zuschau´n kann i net“ glaubhaft Ausdruck verleiht, wobei ihn Christa Platzer als resolute Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber mit sprödem Charme wiederholt abblitzen lässt. Zum heimlichen Star beim Publikum avanciert Uwe Schönbeck als Berliner Fabrikant Wilhelm Giesecke, der mit „Berliner Schnauze“ ständig seinen Unmut über die Reise zum Wolfgangsee kundtun darf und stattdessen viel lieber nach Ahlbeck gefahren wäre. Mezzosopranistin Anke Sieloff und Bariton Michael Dahmen harmonieren als Ottilie Giesecke und Rechtsanwalt Dr. Erich Siedler sehr gut miteinander, ihr Liebesduett „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“, das in der „Rekonstruktion der Originalfassung“ erst im 3. Akt zu Gehör kommt, ist einer der gesanglichen Höhepunkte der Aufführung.

Michael Dahmen (Rechtsanwalt Dr. Erich Siedler) und Anke Sieloff (Ottilie Giesecke), Foto: Pedro Malinowski

Auch das zweite Liebespaar ist mit Irina Simmes als Klärchen Hinzelmann und E. Mark Murphy als Sigismund Sülzheimer hinreißend besetzt. Der kanadische Tenor Murphy animiert das Publikum bei „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?“ erfolgreich zum Mitklatschen, und wenn sich Sigismund und Klärchen in der Badeanstalt näher kommen und ihre kleinen Schwächen auffliegen, fliegen den beiden die Herzen der Zuschauer zu. Bariton Tomas Möwes erträgt als Kaiser Franz Joseph I. die beinahe nervigen Ehrerbietungen seiner Untertanen mit stoischer Gelassenheit und kommentiert diese mit dem verbürgten Ausspruch „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.“ Die Rolle des Piccolo ist in Gelsenkirchen mit Rüdiger Frank überaus treffend besetzt.

Rüdiger Frank (Piccolo), Foto: Pedro Malinowski

Die Neue Philharmonie Westfalen unter der Musikalischen Leitung von Bernhard Stengel bringt die ursprüngliche Partitur frecher und jazziger als das bis heute gespielte 1950er-Jahre-Arrangement zu Gehör; auf die in der Originalfassung vorgesehenen Bühnenmusiker (Zither-Trio, Jazz-Band, Dampfer- und Feuerwehrkapelle) wird aufgrund der Platzverhältnisse zugunsten eines Pianisten auf der Bühne verzichtet. Die ausgedehnten Tanzsequenzen der Originalfassung kommen auch hier nicht zu kurz, das Ballet im Revier (vormals Ballett Schindowski) weiß in der Choreografie von Kati Farkas neben den 1930er-Jahre-Modetänzen auch mit einem Schuhplattler zu begeistern. Passend zur Revue-Operette liess sich Etienne Pluss bei seinem Bühnenbild vom Wiener Prater inspirieren und hat Hotel und Bergwelt mit jeder Menge Glühlampen ausgestattet, wobei sich sein Hotel durch Aufklappen bzw. Drehen in einen Kuhstall bzw. eine altmodische Badeanstalt verwandeln lässt. Die Parodie und Satire des Ur-Rößl setzt sich bis in die Kostüme von Uta Meenen fort, neben Dirndl und Lederhose tritt das Ballett beim ersten Rendezvous von Ottilie und Dr. Siedler im Kuhstall in schrägen Kuh-Kostümen auf.

Tomas Möwes (Kaiser Franz Joseph I.) und Christa Platzer (Wirtin Josepha Vogelhuber), Foto: Pedro Malinowski

Allerspätestens bei der Zugabe haben auch die letzten Zuschauer des überwiegend älteren Publikums ihre Sorgen vergessen und klatschen und singen bei den bekannten Musiknummern begeistert mit. So gilt auch heute im Musiktheater im Revier wie schon vor mehr als 80 Jahren im Großen Schauspielhaus in Berlin „Tritt ein und vergiss deine Sorgen“. Bis zum 10. Juni 2012 ist die Revue-Operette in Gelsenkirchen zu sehen, die nächsten Vorstellungen stehen am 24. und 27. November sowie am 4., 26. und 31. Dezember 2011 auf dem Spielplan.

Donnerstag, 17. November 2011

Es weihnachtet sehr

39. Internationaler Weihnachtsmarkt Essen

Weihnachtskrippe

In vielen Städten im Ruhrgebiet (u. a. Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen) wurden am 17. November 2011 die diesjährigen Weihnachtsmärkte eröffnet, und mit unterschiedlichen Attraktionen laden die beleuchteten Häuschen nun in der dunklen Jahreszeit für die nächsten fünf Wochen bis zum 23. Dezember 2011 zum Bummeln und Verweilen ein.

Weihnachtsmarktstand an der Marktkirche

Rund um die Marktkirche in Essen sind 21 neue Weihnachts­markt­stände aufgebaut, die von der Schreinerei der Franz Sales Werkstätten nach historischer Vorlage hergestellt wurden. Meisterwerke der Kunstgeschichte, die die biblische Weihnachtsgeschichte wiedergeben, zieren die Dachgiebel der Hütten. Auf fünf Giebeln haben behinderte Bewohner des Franz Sales Hauses die Motive gestaltet.

Weihnachtsmarkt auf dem Kennedyplatz


Weihnachtsmarkt auf dem Kennedyplatz

Natürlich sind auch in diesem Jahr wieder die Spezialitäten aus Peru auf dem Kennedyplatz am II. Hagen zu finden, an der Stelle, wo die meisten Menschen warten. Das Adveniat-Kerzenzieh- und Brotbackhaus auf dem Kardinal-Hengsbach-Platz werden am 21. November 2011 ihre Pforten öffnen, und ab dem 26. November sind auch wieder diverse Krippen in der Essener Innenstadt unter dem Motto „Essen.Krippenland.“ zu sehen.

„Faszination Glas“ auf dem Kennedyplatz


Barock-Karussel


„Lichtbrunnen“

Im Brunnen vor dem Europahaus sprudelt im Winter natürlich kein Wasser, stattdessen findet man dort während des Weihnachtsmarktes einen „Lichtbrunnen“.

Kennedyplatz: Weihnachtsmarkt unter der Lichtkrone

Der Internationale Weihnachtsmarkt in Essen erstreckt sich vom Willy-Brandt-Platz entlang der Rathenaustraße über den Kennedyplatz bis zum Flachsmarkt. Auf dem Willy-Brandt-Platz sind die Giebel der kleinen Fachwerkhäuser mit Essener Sehenswürdigkeiten verziert, über dem Kennedyplatz sorgt das Netz der Lichtkrone für eine ganz besondere Atmosphäre.

Kennedyplatz: Weihnachtsmarkt unter der Lichtkrone

Traditionell wird der Weihnachtsmarkt in Essen vom Oberbürgermeister eröffnet, und zwar durch das symbolische Einschalten der Beleuchtung am Weihnachtsbaum auf dem Willy-Brandt-Platz. In diesem Jahr ist man jedoch von dieser Tradition abgewichen und hat den 39. Internationaler Weihnachtsmarkt Essen an der Marktkirche mit den von den Franz Sales Werkstätten hergestellten Weihnachts­markt­ständen eröffnet.

Grußworte von Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß

Im Anschluss an die Eröffnung gab es einen Rundgang über den Weihnachtsmarkt, und geschlagene zwei Stunden später wurde dann in einer „Ruck-zuck“-Aktion die Beleuchtung am Weihnachtsbaum auf dem Willy-Brandt-Platz eingeschaltet, der in diesem Jahr von der Familie Kolar aus Essen-Bredeney gestiftet wurde.

Oberbürgermeister Reinhard Paß mit den beiden Söhnen der Stifterfamilie Kolar


Weihnachtsbaum auf dem Willy-Brandt-Platz