Donnerstag, 29. September 2011

Paris

Hauptstadt Frankreichs an der Seine

Seit Montag, 29. August 2011 verbindet der Hoch­ge­schwindig­keits­zug Thalys die Metropole Ruhr als Direktverbindung mit der französischen Hauptstadt. Von Essen nach Paris Nord benötigt der Thalys 4 Stunden 52 Minuten, und man kommt breits gegen 10 Uhr am Vormittag in Paris an. Zusammen mit einem Fahrpreis von 29 Euro in der zweiten Wagenklasse (Comfort 2) – bei entsprechend frühzeitiger Buchung und begrenztem Platzkontigent – ein gutes Argument für einen Kurztrip in die einzigartige Metropole an der Seine, Sightseeing, Shopping, Abendunterhaltung … alles, was das Herz begehrt. Obendrein noch beinahe hochsommerliches Wetter im Herbst, die Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Le Louvre (Palais du Louvre) mit der gläsernen Pyramide

In diesem Blogeintrag gibt es weder gezielte Hinweise auf bestimmte Sehenswürdigkeiten noch entsprechende Informationen zu den gezeigten Baudenkmälern, Monumenten, Kirchen, Brücken … das kann jeder einschlägige Reiseführer besser. Dementsprechend gibt es hier „nur“ meine persönlichen Eindrücke von der Stadt zu sehen, die Reihenfolge ist vollkommen willkürlich und stellt ebenfalls keine Gewichtung dar. Neben den vielen Museen gibt es hunderte Kunstgalerien, die Auswahl bei den Theatern und Kinos ist scheinbar unerschöpflich, hier heißt es eigene Schwerpunkte zu setzen. Allein die Auswahl ist bereits schwierig genug … jeder wird sein ganz persönliches Paris entdecken.

Le Louvre (Palais du Louvre) mit der gläsernen Pyramide

Auf eines sollte man sich jedoch einstellen, wenn man sich die einschlägigen Highlights anschauen möchte: lange Warteschlangen und durch Angebot und Nachfrage bestimmte Preise. Hohe Nachfrage macht entsprechend hohe Eintrittspreise möglich, mit 8 Euro ist man mindestens dabei (z. B. die Türme der Kathedrale Notre-Dame de Paris), für den Aufzug zum Obergeschoss des Eiffelturms ist man augenblicklich mit 13,40 Euro dabei. Es gibt aber auch genügend Dinge, die man (noch) gratis anschauen kann, beispielsweise ein Besuch in der Kathedrale Notre-Dame de Paris oder der Dachterasse des Stammhauses der französische Kaufhauskette Galeries Lafayette. Wer höher hinaus möchte, dem sei der im Norden von Paris gelegene Hügel Montmartre mit der Wallfahrtskirche Sacré-Cœur empfohlen, von dessen in 130 m über NN gelegenen Gipfel man seinen Blick gratis über die Stadt schweifen lassen kann.

Le Louvre (Palais du Louvre) mit der gläsernen Pyramide


Le Louvre (Palais du Louvre) mit der gläsernen Pyramide


„Reclining Figure“ (1951) von Henry Moore im Jardin des Tuileries


Place de la Concorde


Obelisk von Luxor auf der Place de la Concorde


Hotel de Crillon am Place de la Concorde


Avenue des Champs-Élysées


Arc de Triomphe (Triumphbogen)


Arc de Triomphe (Triumphbogen)


Arc de Triomphe (Triumphbogen), „La Marseillaise“ (Der Auszug der Freiwilligen von 1792) von François Rude


Arc de Triomphe (Triumphbogen), „Triumph Napoleons nach dem Frieden von 1810“ von François Rude


Arc de Triomphe (Triumphbogen), Grabmal des unbekannten Soldaten


Arc de Triomphe (Triumphbogen)


Jardins du Trocadéro unterhalb des Palais de Chaillot


Eiffelturm (la tour Eiffel)

Die Betreibergesellschaft reklamiert für Aufnahmen des abendlich beleuchteten Eiffelturms das Urheberrecht für sich, weshalb ich hier keine entsprechenden Fotos zeige. Dennoch ist das Farbenspiel gerade beim Einbruch der Dunkelheit am interessantesten. Die harte Sonneneinstrahlung um die Mittagszeit lässt das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt mitunter geradezu häßlich erscheinen. Und der Blick vom Palais de Chaillot, der als der schönste Blick auf den 10.000 Tonnen schweren Stahlkollos gerühmt wird, taugt dann auch nicht, denn man schaut direkt gegen die Sonne.

Basilika Sacré-Cœur (Herz-Jesu-Basilika) auf dem Hügel von Montmartre


Basilika Sacré-Cœur (Herz-Jesu-Basilika) auf dem Hügel von Montmartre


Pfarrkirche La Trinité (Dreifaltigkeitskirche) an der Place d´Estienne d´Orves


Galeries Lafayette, Boulevard Haussmann


Galeries Lafayette, Boulevard Haussmann


Opéra Garnier


Opéra Garnier, Detail


Opéra Garnier


Métroeingang aus der Zeit des Jugendstil: Station Abbesses


Moulin Rouge


Île de la Cité mit Justizpalast und Notre-Dame de Paris


Kathedrale Notre-Dame de Paris, Westfassade


Kathedrale Notre-Dame de Paris, Portal des Jüngsten Gerichts (Hauptportal)


Kathedrale Notre-Dame de Paris, westliches Rosettenfenster


Kathedrale Notre-Dame de Paris, nördliches Rosettenfenster


Kathedrale Notre-Dame de Paris, südliches Rosettenfenster


Kathedrale Notre-Dame de Paris von Südosten


Kathedrale Notre-Dame de Paris von Südosten


Collège des Quatre Nations (Schule der vier Nationen) am Rive Gauche, Sitz des Institut de France und der Bibliothèque Mazarine


Pont Neuf (Neue Brücke) mit Île de la Cité


Reiterstatue Heinrich IV. von François-Frédéric Lemot (1818)


Pont Neuf


Centre Georges Pompidou


Centre Georges Pompidou


Kugelkino La Geode im Villette-Park


Place Vendôme


Liebesschloss an der Fußgängerbrücke Pont des Arts


Hôtel de Ville (Rathaus)


Opéra Bastille


Julisäule auf der Place de la Bastille


Julisäule auf der Place de la Bastille


La Grande Arche de la Fraternité, häufig L´Arche de La Défense genannt


La Grande Arche


„L´Araignée Rouge“ (The Red Spider, 1976) von Alexander Calder


„Le Pouce“ (Der Daumen) von César Baldaccini


„Les Trois Arbres“ (1988) von Guy-Rachel Grataloup


Invalidendom


Invalidendom


Place des Vosges


6, Place des Vosges, Maison de Victor Hugo


Pfarrkirche Saint-Eustache


Panthéon