Samstag, 6. August 2011

Universitäts- und Domstadt Paderborn

Stadtrundgang in Bildern

Bartholomäuskapelle, älteste Hallenkirche Deutschlands

Der Paderborner Bischof Meinwerk ließ die dem Apostel Bartholomäus geweihte Kapelle um 1017 im byzantinischen Stil errichten, die Säulenkapitelle sind bedeutende Zeugnisse ottonischer Baukunst.

Südseite des Paderborner Doms

Der Paderborner Dom ist in den Jahren 1215 bis 1280 in der heutigen Gestalt entstanden. Er wurde nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg mit kleinen Veränderungen wieder aufgebaut.

Paradiesportal

Das Paradiesportal an der Südseite des Doms stammt in seiner jetzigen Form aus dem 13. Jahrhundert. Neben Maria mit dem Kind auf der Mittelsäule des Portals befinden sich die beiden weiteren Patrone des Doms, die Bischöfe Liborius und Kilian als spätromanische Holzplastiken auf den beiden Türflügeln.

Mittelschiff


Doppelmadonna


Turmorgel


Grabmal des Fürstbischofs Dietrich von Fürstenberg

Bereits zu Lebzeiten hatte sich Dietrich von Fürstenberg als Fürstbischof Dietrich IV. von Paderborn von dem Bildhauer Heinrich Gröninger das mit einer Höhe von 17,87 m größte Bischofsgrabmal Westfalens errichten lassen. Es stand ursprünglich an der Nordwand des Hochchores und wurde 1924 an die Westwand des nördlichen Seitenschiffes versetzt.

Kirchenfenster

Die Fenster im Langhaus stammen von dem Glasmaler Nikolaus Bette (* 7. Dezember 1934 in Bottrop), die Ausführung erfolgte durch die Glasmalerei Otto Peters, Paderborn.

Kirchenfenster im Langhaus


Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang ist ein altes Wahrzeichen Paderborns. Es zeigt drei kreisförmig angeordnete springende Hasen, die kreisende Bewegung ist ein altes Zeichen für den Kreislauf des Mondes.

Neptun-Brunnen


Gaukirche


Rathaus

Das historische Rathaus wurde 1613 bis 1620 im Stil der Weserrenaissance errichtet. Es wurde im Zweiten Weltkrieg beinahe vollständig zerstört und von 1947 bis 1958 wieder aufgebaut. Direkt vor dem Rathaus gibt es immer noch einen der drei alten „Kümpe“ (Brunnen), aus denen die Paderborner Bevölkerung früher ihr Wasser schöpfte.

Libori-Kump

Der Libori-Kump befindet sich an der Ecke Kamp/Liboristraße, bei dem das Denkmal des Schutzpatrons der Stadt auf einem „Kump“ aufgesetzt ist.

ehemalige Domdechanei, heute Stadtbibliothek


Fachwerkhäuser, „Auf den Dielen“


Adam-und-Eva-Haus

Das um 1560 als dreigeschossiges Fachwerkgiebelhaus erbaute Adam-und-Eva-Haus ist das älteste Bürgerhaus der Paderstadt. Es zeichnet sich durch seine reichen Schnitzereien an den Friesen der Giebelfront aus. Namensgebend zeigt der untere Schnitzfries die Geschichte vom Sündenfall Adam und Evas, die mit ihrer Vertreibung aus dem Paradies endete.

Adam-und-Eva-Haus (Detail)


Stadtmauer, Turm am Maspernplatz


Busdorfkirche


Theologische Fakultät

Fürstbischof Dietrich IV. von Fürstenberg gründete 1614 die Theologische Fakultät Paderborn, die damit die älteste Hochschule Westfalens ist.

ehemalige Jesuitenkirche, heute Marktkirche

Die ehemalige Jesuiten- und Universitätskirche, heute Marktkirche, wurde von 1682 bis 1692 errichtet. Der Barockaltar wurde im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört und in den Jahren 1989 bis 2004 rekonstruiert.

Barockaltar in der Marktkirche


Gymnasium Theodorianum

Das Gymnasium Theodorianum wurde ursprünglich als Domschule gegründet und gehört zu den ältesten noch bestehenden Schulen im deutschen Sprachraum. Die Schule versucht, humanistisches Erbe mit den Anforderungen moderner Entwicklungen zu verknüpfen.

Stadtmauer, Turm an der Jesuitenmauer


Liborikapelle


Franziskanerkirche


Collegium Liborianum, Kapuzinerkirche


Collegium Liborianum, Wappenstein des Stifters Arnold von Horst über dem Klostereingang

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