Samstag, 20. August 2011

18. Ruhrorter Hafenfest 2011

Party pur an Rhein und Ruhr

Sonnenuntergang am Hafenmund

Der Duisburger Stadtteil Ruhrort liegt am Zusammenfluss von Ruhr und Rhein. An diesem Wochenende wird hier das traditionelle Hafenfest gefeiert, vom 19. bis 22. August gibt es Party pur an Rhein und Ruhr. Entlang der Hafenpromenade finden sich der Fischmarkt, der historische Kunsthandwerkermarkt und die Ruhrorter Lounge. Eine Lichtinzenierung der Stadtwerke Duisburg AG taucht den Hafenmund nach Einbruch der Dunkelheit in grünes Licht.

Lichtinszenierung im Hafenmund


„Ruhrorter Lichtermeer“ am Neumarkt

Ein Highlight des 18. Ruhrorter Hafenfestes ist in diesem Jahr – neben dem Höhenfeuerwerk von der Friedrich-Ebert-Brücke am Freitagabend – das „Ruhrorter Lichtermeer“ am Neumarkt, das von der Initiative „FaiR – Familie in Ruhrort“ organisiert wurde.

SchachtZeichen-Ballon und Lichtskulptur „Energiefeld“ von Waltraut Cooper

Dabei wurden die Fenster rund um den Neumarkt von den Anwohnern und Geschäftsleuten auf unterschiedlichste Art illuminiert. Auch ein alter, mit Luft gefüllter SchachtZeichen-Ballon wurde neben der Lichtskulptur „Energiefeld“ von Waltraut Cooper in einem Baum aufgehängt.

Bunt illuminierter Neumarkt


Videoinstallation an der Rheinbrückenstraße


Lichtinszenierung im Hafenmund, Seitenradschleppdampfer „Oscar Huber“

Auf der Mühlenweide findet wieder die Hafenkirmes statt, im Vergleich zur Cranger Kirmes eher überschaubar.

Hafenkirmes auf der Mühlenweide

Auf insgesamt drei Bühnen (Schifferbörse, Neumarkt und Richard-Hindorf-Platz) werden verschiedene Liveacts geboten, auf der großen Bühne am Richard-Hindorf-Platz trat am Samstagabend die Rock´n´Roll-Band „The Rattles“ auf, die 1960 von Herbert Hildebrandt und Achim Reichel gegründet wurden.

Große Bühne am Richard-Hindorf-Platz


Sonntag, 21. August 2011

„Tausendfensterhaus“

Das so genannte „Tausendfensterhaus“ entstand 1922 bis 1923 als Verwaltungsgebäude für die Rheinischen Stahlwerke und verdankt seinen Namen den gleichförmige Reihen von Fenstern.

Binnenfahrtschlepper „Jan de Sterke“


Schiffswerftschlepper „Noordzee“ und Küstenmotorschiff „NAUMON“


Bühne an der Schifferbörse


Kistenstapeln bis der Turm fällt beim Museums-Kinderfest


Modell des Mehrzweckboots der Bundesmarine „Helmsand“ im Maßstab 1 : 50 von Wolfgang Scholten

Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt im ehemaligen Ruhrorter Hallenbad war zum Hafenfest bei freiem Eintritt zu besuchen, in der ehemaligen Herrenschwimmhalle wird der Skûtsje (friesisch für „kleine Schute“) „Goede Verwachting“ (Gute Hoffnung) mit einem Ladevermögen von 28 Tonnen unter vollen Segeln gezeigt.

Skûtsje „Goede Verwachting“ im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt


Postkutschenfahrt


Schützenparade vor dem Haniel Museum


Haniel Museum

Das Haniel Museum im Gründerhaus des Unternehmens Haniel – dem „Packhaus“ – präsentiert die Geschichte der Familie und des Unternehmens. Der Zollbeseher Jan Willem Noot ließ 1756 in den „Königlichen Gärten“ ein Wohn- und Lagerhaus für Kolonialwaren aus Holland errichten. Hierfür war die Erlaubnis von Preußenkönig Friedrich II. nötig, und die Gestattungsurkunde – am 10. Februar 1756 unterzeichnet – ging als „Gründerurkunde“ in die Geschichte des Familienunternehmens Haniel ein. Das Haniel Museum hat keine regulären Öffnungszeiten, sondern kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Es gibt Original-Schriftstücke, historische Möbel sowie restaurierte Wohn- und Arbeitsräume (u. a. das historische Kontor und den historischen Speicher) zu sehen.

Haniel Museum, historischer Speicher


„Energiefeld“ von Waltraut Cooper

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