Mittwoch, 20. Juli 2011

Heinrich-Reisner-Platz

Man lernt nie aus

Heinrich-Reisner-Denkmal von Jürgen Ebert

Prof. Dr.-Ing. Heinrich Reisner (* 19. Juli 1881 in Schrimm an der Warthe, † 12. August 1969 in Essen) gründete 1909 die „Rheinisch-Westfälische Gesellschaft für die Exakten Wissenschaften zu Essen“, die die Weiterbildung der Ingenieure organisieren sollte. Aber erst am 21. November 1927 konnte er als erster Geschäftsführer das „Haus der Technik“ als Fortbildungsinstitut im Gebäudetrakt der Essener Börse eröffnen. Es ist heute ein Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, neben Weiterbildungsveranstaltungen bietet es auch zumeist berufsbegleitende Studiengänge mit universitärem Abschluss an.

Heinrich-Reisner-Denkmal von Jürgen Ebert

Im Zuge der Neugestaltung des Umfeldes um den Essener Hauptbahnhof wurde auch der Platz zwischen Haus der Technik und Handelshof neu gestaltet und in Heinrich-Reisner-Platz umbenannt. Nun hat der Platz auch noch ein Denkmal bekommen, Bildhauer Jürgen Ebert (* 11. Juni 1954 in Bocholt) hat den Gründer des bekannten Weiterbildungsinstituts als älteren, auf einer Bank sitzenden Herrn abgebildet, der zu seinem „Haus der Technik“ aufblickt. In einer Hand hält er ein Buch mit der Inschrift „Jede Person hat das Recht auf Bildung sowie auf Zugang zur beruflichen Ausbildung und Weiterbildung. Art. 14 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union“, „Heinrich Reisner, Forderer und Förderer lebenslangen Lernens in Technik und Wirtschaft.“

Heinrich-Reisner-Denkmal von Jürgen Ebert

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