Samstag, 11. Juni 2011

„Essen – Geschichte einer Großstadt im 20. Jahrhundert“

Eröffnung der Dauerausstellung im „Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv“

Essen war eines der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland, noch heute zeugen mittlerweile weltbekannte Monumente der Industriekultur wie das UNESCO-Welterbe Zollverein von der Schwerindustrie. Eng verknüpft mit der schwerindustriellen Vergangenheit der Stadt ist die Kruppsche Gussstahlfabrik, die zur Zeit des Nationalsozialismus auch als Waffenschmiede des Deutschen Reiches bezeichnet wurde. Ein weites Feld für die neu konzipierte Daueraustellung im „Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv“, dem damit auch eine museale Aufgabe zukommt.

Aufgrund von Personalmangel wurde die Eröffnung der Dauerausstellung bereits mehrfach verschoben. Nun wird sie – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – am Mittwoch, 15. Juni 2011 offiziell eröffnet und ist an den darauffolgenden vier Tagen bis Sonntag, 19. Juni 2011 täglich geöffnet. Danach steht wiederum kein Personal zur Verfügung, um die Dauerausstellung dauerhaft zugänglich zu machen, dann ist sie berufstätigenfreundlich mittwochs von 10 bis 17 Uhr zugänglich. Zu finden ist das „Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv“ im Schulgebäude der ehemaligen Luisenschule am Ernst-Schmidt-Platz 1.

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