Sonntag, 26. Juni 2011

Deutschland. Ein Sommermärchen?

Public Viewing „Elf Freundinnen“ auf dem Essener Burgplatz

Public Viewing auf dem Essener Burgplatz

Gern wird in diesen Tagen zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft die ausgelassene, sommerliche WM-Stimmung in Deutschland bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 herbeigesehnt. In Essen wird auf dem Burgplatz das Public Viewing „Elf Freundinnen“ veranstaltet, bei dem alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei freiem Eintritt verfolgt werden können.

Public Viewing auf dem Essener Burgplatz

Allerdings scheint Frauenfußball doch eher eine Randerscheinung zu sein, wenn man den Zuspruch der Besucher beim Eröffnungsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Kanada entsprechend interpretiert. Von Überfüllung des Burgplatzes kann nämlich überhaupt keine Rede sein, während des gesamten Spiels ist der Zutritt zum abgesperrten Public Viewing-Bereich jederzeit möglich, und die Ordnungskräfte haben überhaupt kein Problem, den kompletten Treppenabgang von der Kettwiger Straße auf den Burgplatz freizuhalten, obwohl dieser ideale Sichtbedingungen auf die Großbildleinwand bietet.

Public Viewing auf dem Essener Burgplatz

Es steht auch nicht der gesamte Burgplatz als Public Viewing-Bereich zur Verfügung, sondern die Hälfte des Platzes vor dem Essener Münster ist komplett abgesperrt. „Burgplatz wegen Überfüllung geschlossen“, Wunschdenken, da sollte man sich nichts vormachen. Vielleicht wird es ja noch was mit dem Sommer, und wer weiß, manchmal werden Märchen wahr …


Donnerstag, 30. Juni 2011

Frauenfußball-Choreografie

Im Rahmenprogramm des Public Viewing „Elf Freundinnen“ auf dem Burgplatz anläßlich des Fußballspiels Deutschland gegen Nigeria stand heute die Einstudierung und anschließende Aufführung einer Frauenfußball-Choreografie mit Live-Übertragung im WDR-Fernsehen auf dem Programm. Michèle Fichtner und Elisa Marschall waren angetreten, den Mädchen und Frauen das Tanzen beizubringen, tänzerische Vorerfahrungen seien keine notwendig, hieß es im Vorfeld. In der lokalen Presse war auch bereits vor der Veranstaltung zu lesen, dass „100 Fans schon ihre Teilnahme zugesagt haben“. Davon hatten es sich am Abend dann aber offensichtlich doch eine ganze Reihe anders überlegt …

„Frauenfußball-Choreografie“

Wer nun eine Fußball-Choreografie à la „The beautiful game“ von Andrew Lloyd Webber assoziiert – Michèle Fichtner studiert im 4. Jahrgang Musical an der Folkwang Universität der Künste – dafür bedarf es dann wohl doch erheblicher tänzerischer Vorerfahrungen.

„Frauenfußball-Choreografie“

Das Ganze war natürlich mehr als Gag zu verstehen, nach dem Motto, wie schafft man es, an einem Werktag Frauenfußball-begeistertes Publikum auf den Burgplatz zu bekommen und dabei auch noch jede Menge Spass zu haben. Ersteres hat nur bedingt funktioniert, letzteres dafür augenscheinlich umso besser.

„Frauenfußball-Choreografie“


Partylöwe „Karlo“


Dienstag, 5. Juli 2011

BigBand des Essener Burggymnasiums

Zum letzten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft hatte der Veranstalter des Public Viewing „Elf Freundinnen“ auf dem Essener Burgplatz mit der BigBand des Essener Burggymnasiums im Rahmenprogramm auf musikalische Unterhaltung gesetzt, aber trotz oder aber wegen des guten Wetters füllte sich der Public Viewing-Bereich nur zögerlich. Die BigBand dürfte bei anderen Veranstaltungen – beispielsweise dem Zechenfest auf Zollverein – vor größerem Publikum gespielt haben.

BigBand des Essener Burggymnasiums

Unmittelbar vor Beginn des Spiels hatten sich Michèle Fichtner und Elisa Marschall von der Frauenfußball-Choreografie nochmals zu einem warm-up auf der Bühne eingefunden, Partylöwe „Karlo“ scheint aber für den „Hampelmann“ nicht fit genug zu sein.

Den „Hampelmann“ muss „Karlo“ noch üben


Public Viewing auf dem Essener Burgplatz

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