Sonntag, 1. Mai 2011

Was machen eigentlich …

… die Kunstinseln des Ruhr-Atolls?

Vor beinahe einem Jahr, am 12. Mai 2010, wurde das RUHR.2010 Leitprojekt Ruhr-Atoll auf dem Baldeneysee der Öffentlichkeit übergeben, dabei wurde auch das sanierte Stauwehr am Baldeneysee offiziell eingeweiht. Knapp ein Jahr später ist die über die Wehranlage führende Fußgängerbrücke bereits wieder komplett gesperrt, bis Oktober 2011 soll sie umfangreich saniert werden. Im Oktober 2010 wurde die temporäre Installation Ruhr-Atoll beendet, und die Kunstinseln wurden in den Hafen des Ruhrverbandes umweit von Haus Scheppen transportiert.

Kunstinseln im Hafen des Ruhrverbandes

Nun wurde viel über Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit der Kulturhauptstadt diskutiert, dem Ruhr-Atoll kann man eine gewisse Nachhaltigkeit jedenfalls nicht absprechen. Die Kunstinseln stören nämlich nachhaltig den Betrieb im Hafen des Ruhrverbandes, wo sie noch immer vor Anker liegen. Bis auf eine Ausnahme: Ausgerechnet der „ICEBERG“ des Künstlers Andreas Kaiser und des Polarforschers Dr. Lars Kindermann hat den Winter nicht überstanden und wurde bereits „verschrottet“.

Kunstinseln im Hafen des Ruhrverbandes

Die übrigen drei Kunstinseln, also das „Projekt zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen“ von Ilya und Emilia Kabakov, das Teehaus „Frosch und Teemeister“ von Kazuo Katase und Architekt Prof. Michael Wilkens und das U-Boot „Ich kann, weil ich will, was ich muss“ von Andreas M. Kaufmann und Medienwissenschaftler Prof. Hans Ulrich Reck sollen verkauft werden, es hat sich aber wohl noch nicht der passende Käufer gefunden, sonst lägen die Kunstinseln wohl nicht mehr im Hafen des Ruhrverbandes vor Anker.

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