Sonntag, 1. Mai 2011

Oldtimertreff Zollverein

Die Kokerei Zollverein als „Catwalk“ für Sammler, Besitzer und Bewunderer historischer Fahrzeuge

An jedem ersten Sonntag im Monat treffen sich von April bis Oktober Sammler, Besitzer und Bewunderer historischer Fahrzeuge auf dem Gelände der Kokerei Zollverein; kommen und gehen, sehen und gesehen werden lautet die Devise.

Kokerei Zollverein mit Wasserbecken im ehemaligen Druckmaschinengleis

Entlang der „Blauen Allee“ stehen die historischen Fahrzeuge beim Oldtimertreffen aufgereiht, wer sich allerdings schon immer gefragt hat, warum diese Straße „Blaue Allee“ genannt wird, der muss am Abend wiederkommen, denn eine 1999 installierte Illumination von Speirs + Major (1993 von Mark Major zusammen mit Jonathan Speirs als Speirs and Major Associates Limited gegründet) taucht die Kokerei Zollverein abends in rotes und blaues Licht.

„Blaue Allee“

Der Oldtimertreff Zollverein® für Fahrzeuge ab 30 Jahren ist das größte regelmäßige Oldtimertreffen in Deutschland. Beim ersten Treffen in diesem Jahr am 3. April waren nach Angaben des Veranstalters knapp 300 Fahrzeuge dabei. Da heute perfektes Sonnenwetter herrschte und alle Straßen auf dem Kokereigelände mit historischen Fahrzeugen zugeparkt waren, dürften es am Maifeiertag wohl ein- bis zweihundert Fahrzeuge mehr gewesen sein.

Auburn Kühlerfigur „Flying Lady“

Das Flaggschiff des amerikanischen Automobilherstellers „Auburn Automobile Company“ war die Ausführung mit Speedster-Karosserie, eine schmale Spitzheckkonstruktion mit geneigter und in der Mitte abgewinkelter Windschutzscheibe. Ab 1929 waren die Unternehmen Auburn, Duesenberg, Lycoming und Cord in der „Cord Corporation“ als Holding zusammengefasst.

Auburn 851 (?), Baujahr 1931 (?)


Mercedes-Benz 220 S Limousine, Baujahr 1957

Die Mercedes-Benz 220 S Limousine wurde als „Standard“-Sechszylinder der Pontonreihe von 1956 bis 1959 gebaut, die interne Bezeichnung war W 180 II.

Wolseley, Typ und Baujahr mir unbekannt


Messerschmitt Kabinenroller KR 200, Baujahr 1960

Der Motor des Messerschmitt Kabinenrollers befindet sich im Heck des Rollermobils und treibt das Hinterrad an, die beiden Vorderräder sind über eine Art Motorradlenker mit direkt auf die Achsschenkel wirkenden Spurstangen lenkbar.

Zündapp KS 601, Baujahr 1954

Die Zündapp KS 601 wurde von 1950 bis 1957 gebaut und vorwiegend mit Seitenwagen gefahren. In einem Testbericht der Zeitschrift Das Motorrad (Heft 25/1951) erhielt sie wegen ihres Gewichts, der Kraft des durchzugsstarken 2-Zylinder-Boxermotors und der für sie typischen grünen Lackierung den Beinamen „Der Grüne Elefant“.

Morgan 4/4 Le Mans, Baujahr 1938

Der Morgan 4/4 des britischen Autoherstellers „Morgan Motor Company“ – 1909 von Harry Frederick Stanley Morgan gegründet – ist das am längsten durchgehend produzierte Automodell. Bemerkenswert: Die „Morgan Motor Company“ setzt bei Automobilen noch Aufbauten mit Eschenholzrahmen wie im Kutschwagenbau ein.

Morgan 4/4 Le Mans, Baujahr 1938


Auto Union 1000, Baujahr mir unbekannt

Bei dem Auto Union 1000 verwendete der Hersteller „Auto Union“ seinen Namen auch als Handelsbezeichnung, Vorgänger- und Nachfolgermodelle wurden als DKW vermarktet.

VW Käfer, Export-Ausführung, Baujahr 1952

Der VW Käfer war bis Juni 2002 das meistverkaufte Automobil der Welt. Erst 1953 wurde das geteilte Rückfenster des „Brezelkäfers“ durch ein einteiliges Ovalfenster ersetzt. Gewölbtes Glas damals noch sehr aufwendig herzustellen und entsprechend teuer, dementsprechend setzte man bis März 1953 geteilten Rückfenster (allgemein „Brezelfenster“ genannt) ein.

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