Montag, 2. Mai 2011

BernePark revisited

Am 2. Oktober 2010 wurde die für fünf Millionen Euro umgestaltete alte Kläranlage Bernemündung in Bottrop-Ebel als BernePark im Rahmen eines Bürgerfestes eröffnet. Seither sind 7 Monate vergangen, und ich war einfach neugierig, was sich dort nach der Eröffnung noch verändert hat.

„Connecting Views“ von Jeppe Hein,
„Versunkener Garten“ von Piet Oudolf und Eelco Hooftman


Das mit Erde aufgefüllte und mit über 21.000 Stauden und Gräsern bepflanzte Klärbecken ist inzwischen schön zugewachsen, auch wenn die Stauden noch keine riesigen Höhen erreicht haben.

„Versunkener Garten“ von Piet Oudolf und Eelco Hooftman

Das von Andreas Strauss aus Österreich gestaltete Parkhotel bietet von Mai bis Oktober funktionell und gleichzeitig komfortabel ausgestattete Beton-Schlafröhren zum „pay as you wish“-Tarif an. Das bedeutet, dass jeder Gast für die Übernachtung den Betrag hinterlässt, den er sich leisten kann und mit dem er das Vorhaben unterstützen möchte. Reservierungen sind über das Internet möglich.

Parkhotel im BernePark,
„Synchronschwimmer“ auf der Rückwand von Sophie Grebe


Das zweite Klärbecken wurde als Wasserbecken belassen, inzwischen wurde auch die begehbare Holzplattform im Zentrum fertiggestellt.

Das als Wasserbecken belassene zweite Klärbecken der alten Kläranlage Bernemündung

Im „Restaurant im Maschinenhaus“ bietet Küchenchef Ernst Scherrer täglich außer montags moderne deutsche Küche mit Spezialitäten aus der Region.

Ehemaliges Maschinenhaus

Der amerikanische Konzeptkünstler Lawrence Weiner (* 10. Februar 1942 in New York) hat den mausförmigen Schriftzug mit dem sprichwörtlichen Text „CATCH AS CATCH CAN“ entworfen, der auf dem Dach des ehemaligen Verwaltungs- und Steuerungs-Gebäudes der Kläranlage angebracht ist. Der Text bedeutet im Deutschen soviel wie „Nimm´s, wie´s kommt!“

„CATCH AS CATCH CAN“ von Lawrence Weiner

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