Freitag, 4. März 2011

„Parkleuchten“ im Grugapark Essen

Auftakt der Veranstaltungssaison im Park

Der letzte Eintrag zum „Parkleuchten“ im Grugapark im Februar ist bereits mit Fotos überfrachtet, aber da die Illuminationen noch bis zum 20. März zu sehen sind, habe ich mich entschieden, auch im März einen Eintrag zu diesem Thema zu veröffentlichen. Der Grugapark ist auf alle Fälle mehr als einen Besuch wert, und Besitzer einer Jahreskarte können sich besonders freuen, denn sie haben auch zum „Parkleuchten“ kostenlosen Zutritt.

Krokusse


Krokusse


Vorfrühlings-Alpenveilchen im Alpinum

Der als „Romanisches Haus“ bezeichnete Wohnturm (Stenshofturm) aus dem 12. Jahrhundert gehört wohl zum ältesten Teil Rüttenscheider Stadtgeschichte. Das Gebäude im Botanischen Garten nördlich der Lührmannstraße steht seit 1985 unter Denkmalschutz und wird nach Umbauarbeiten seit April 2009 als Besucherzentrum der Mustergartenanlage genutzt.

Romanisches Haus


Sonnenuntergang an der Wasserfontäne

Nach den ersten sonnigen Tagen im März waren entsprechend farbenprächtige Sonnenuntergänge zu beobachten, die jedoch von vielen Parkbesuchern mit Blick auf das „Parkleuchten“ gar nicht wahrgenommen wurden.

Sonnenuntergang an der Wasserfontäne


„Speerwerferin“ von Ernst Seger


„BLUMEN“ am Stauenhang


„Mikado“ auf der Kranichwiese vor dem Grugaturm


„Parkleuchten“ auf der Kranichwiese vor der Orangerie


„Parkleuchten“ an der Orangerie


„Parkleuchten“


„Parkleuchten“ am Waldsee


„Parkleuchten“ am Waldsee

Inzwischen wurde auch die Beleuchtung der Tulpe auf dem Dach des Grugaturms instand gesetzt, so dass das Logo des Grugaparks jetzt auch wieder im Dunkeln vom Haupteingang zu sehen ist.

„Parkleuchten“ am Gradierwerk und die beleuchtete Tulpe auf dem Grugaturm


„Parkleuchten“


„Parkleuchten“

Meine persönlichen Highlights beim diesjährigen „Parkleuchten“ sind die Illuminationen am Waldsee im Alpinum und an der Allee zum Lindenrund. Leider bleibt das „Parkleuchten“ ein wenig hinter den technischen Möglichkeiten zurück. Ich könnte mir beispielsweise zusätzlich an der Orangerie eine ähnliche Installation wie beim „Herbstleuchten“ am „Glaselefant“ im Maximilianpark Hamm vorstellen, die halbstündlich mit wechselnden Farben zu „Time“ von Pink Floyd aus dem Album „The Dark Side of the Moon“ für einen gut siebenminütigen Höhepunkt gesorgt hat. Was aktuell im Bereich der Lichtkunst State of the Art ist, konnte man sich im vergangenen Jahr beim RUHR.2010-Projekt „Ruhrlights: Twilight Zone“ ansehen. Insofern besteht bei den Events der F&H Kultur & Entertainment GmbH noch genügend Entwicklungspotential.

„Parkleuchten“ am Lindenrund


„Parkleuchten“ am Lindenrund


„Parkleuchten“ am Lindenrund


„Parkleuchten“ am Gradierwerk


„Eiszeit“ in den Farbenterassen


„Begegnungen“


„Hereinspaziert“


„Die Welle“ am Haupteingang


„Pretty Flamingos“


„Parkleuchten“ am Lindenrund


„Parkleuchten“ am Lindenrund


„Parkleuchten“

Am Staudenhang ist es immer wieder interessant, zu beobachten, welche Wörter die Besucher aus den sechs Buchstaben versuchen zusammenzusetzen, wobei gern ein Buchstabe übersehen wird, der nicht sofort im Blickfeld steht.

„BLUMEN“ am Staudenhang


„Lichtobst“


„Parkleuchten“ im Alpinum


„Parkleuchten“


„Parkleuchten“


„Parkleuchten“


„Parkleuchten“


„Parkleuchten“

In meinem Blogeintrag vom Februar gibt es weitere Informationen und Impressionen vom „Parkleuchten“.


Sonntag, 20. März 2011

Heute endet nach über 4 Wochen das „Parkleuchten“ im Grugapark. Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, an dieser Stelle Kritik zu äußern

… an den Besuchern des Grugaparks, die Mein und Dein nicht unterscheiden können. In der vergangenen Woche ist eine große Anzahl von Leuchtmitteln einfach verschwunden, der Effekt der in den Regenbogenfarben illuminierten Allee wurde dadurch für die Besucher des „Parkleuchtens“ an den verbleibenden Tagen zerstört, die verbliebenen Leuchtmittel mussten angekettet werden.

… an den Eltern, die ihren Kindern mit ihrer antiautoritären Erziehung offensichtlich alles erlauben, auch das Betreten der beleuchteten Buchstaben im Staudenhang, die dabei zerbrochen sind. Oder das Ziehen und Zerren am „Lichtobst“, das dabei vom Baum abgerissen wurde. Die übrigen Besucher wären sicherlich froh gewesen, intakte Installationen erleben zu dürfen.


Umfrage

Waren Sie selbst beim „Parkleuchten“ im Grugapark? Wie haben Ihnen die Illuminationen gefallen?

Kommentare:

eichental hat gesagt…

Lese erst heute, daß wieder einige ihre Finger nicht von den Installationen lassen konnten. Schade :-(. Mehr Aufsichtspersonal? Schadensersatzandrohung bei mutwilliger Zerstörung? *Schulterzuck* :-(

Detlef hat gesagt…

@ eichental: Aufsichtspersonal kostet Geld, wo soll das herkommen? Und wo sogar Pflanzen ausgegraben werden und „verschwinden“, da helfen auch keine Drohungen. Dagegen ist einfach noch kein Kraut gewachsen.