Donnerstag, 17. März 2011

Magische Orte – Natur- und Kulturmonumente der Welt

Die neue Ausstellung im Gasometer Oberhausen

Nach dem überwältigenden Erfolg der letzten Ausstellung „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ mit 950.000 Besuchern und einer etwa dreimonatigen Umbauphase wird ab 8. April 2011 in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission und TUI Deutschland im Gasometer Oberhausen die Ausstellung „Magische Orte – Natur- und Kulturmonumente der Welt“ gezeigt.

Gasometer Oberhausen am Rhein-Herne-Kanal

In der von Prof. Dr. Peter Pachnicke und Wolfgang Volz (* 17. Januar 1948 in Tuttlingen) kuratierten Ausstellung werden bis zum 30. Dezember 2011 zum ersten Mal die Wunder der Natur und Kultur in einer gemeinsamen Ausstellung gezeigt. Dabei verbinden sich naturwissenschaftliche, kulturgeschichtliche sowie künstlerische Sichtweisen. Gleichzeitig wird damit – nach „Das Auge des Himmels“ und „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ – eine erfolgreiche Ausstellungs-Trilogie über die Schönheit und Erhabenheit der Erde beendet.

Gezeigt werden insgesamt rund 180 Bilder aus den Archiven international renommierter Natur- und Architekturfotografen, u. a. vom Grand Canyon und dem Yellowstone-Nationalpark in den USA oder dem Great Barrier Reef in Australien. Hinzu kommen 28 naturgeschichtliche Objekte (u. a. eine rund 750 Jahre alte, 2,40 Meter hohe, 2,70 Meter breite und sieben Tonnen schwere Scheibe eines Mammutbaums aus dem „Six Rivers National Forest“ in Kalifornien), Leihgaben bedeutender naturwissenschaftlicher Museen und Sammlungen (u. a. der so genannte Doryphoros des Polyklet von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz), sowie 24 Repliken von Meisterwerken der Kunstgeschichte (u. a. Venus von Willendorf, Relief des Gilgamesch-Epos in Keilschrift, Büste der Nofretete), die von der Gipsformerei, der ältesten Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin, für diese Ausstellung geschaffen wurden.

Die Krone des Regenwaldbaums vor dem Gasometerdach,
Skulptur und Foto: Wolfgang Volz


Für den Raum über der so genannten Manege hat Wolfgang Volz in Zusammenarbeit mit dem Lichtdesigner Herbert Cybulska (* 1956 in Coesfeld) die „Kathedrale der Natur“ geschaffen. Seine 40 Meter hohe Skulptur „Regenwaldbaum“ wird zusammen mit wechselnden Farbimpressionen und einer Klanginstallation für eine außergewöhnliche Atmosphäre in Europas höchster Ausstellungshalle sorgen.

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, während der Schulferien in Nordrhein-Westfalen auch montags. Hier geht es zum Blogeintrag mit Impressionen von der Ausstellung.

1 Kommentar:

bastelfee hat gesagt…

Hallo Detlef,
ich freu mich schon auf die Ausstellung und bin schon ganz gespannt was es dort alles zu sehen gibt.
LG Petra