Samstag, 19. März 2011

Der „Super-Vollmond“

Ein fast perfekter Zufall

„Parkleuchten“

Da das Wetter tagsüber sonnig gewesen ist, habe ich am heutigen Samstag, 19. März 2011 nochmals den Grugapark aufgesucht, um mir ein letztes Mal das „Parkleuchten“ anzuschauen. Daneben gab es aber auch noch ein seltenes Phänomen zu beobachten. Um 19.10 Uhr erreichte der Mond seine maximale Helligkeit, Sonne und Mond standen in Opposition zueinander, einfacher ausgedrückt, es war Vollmond. Nur wenig später, um 20.11 Uhr, erreichte er auf seiner elliptischen Bahn die Erdnähe (das Perigäum), zu der er der Erde am nächsten kommt. Dadurch erscheint er dem Betrachter größer und heller als gewöhnlich. Das Zusammentreffen von Vollmond und Perigäum mit weniger als einer Stunde Abstand passiert nur ungefähr alle 18 Jahre. Der Größenunterschied zwischen Perigäum und Apogäum (erdfernster Punkt seiner Umlaufbahn) beträgt 14%.

„Parkleuchten“ bei „Super-Vollmond“

Ungewöhnlich hell erschien der Mond an diesem Abend schon, aber mangels direktem Größenvergleich lässt sich zur scheinbaren Größe wenig sagen. Eindrucksvoll sah der Vollmond auf alle Fälle aus, auch wenn viele Besucher des „Parkleuchtens“ ihn keines Blickes würdigten.

„Super-Vollmond“

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